Stewa 2014

Stewa 2014 Forchheim

Freitag:
Nachdem alle an unserem altbekannten Lagerplatz von 2011 heil angekommen waren, machten wir uns recht experimentierfreudig und mit Keksen bewaffnet ans aufbauen der Jurte. Den Abend ließen wir dann gemütlich am Lagerfeuer ausklingen,wobei das nahegelegene Volksfest ihr übriges tat und uns an ihrem MusikProgramm lautstark bis 3 Uhr in der Früh teilhaben lies.
Sabbat:
Nach einer kleinen Andacht und hohem Besuch von Böhni,Heggse und Teasy (den Pfadfinderoberhäuptern) haben wir den Nachmittag im Felsenbad Pottenstein mit chillen,essen und schwimmen verbracht. Dank dem kühlen (!!) Nass konnten wir die seit dem Frühstück währende Hitze vergessen. Zurück im Lager gabs dann noch lecker Knödel (Nomnomnom!).Abends wurde bei Fackelschein unsere liebe Annika aufgenommen. Während einige den Abend mit Lagerfeuer und Schokobananen abschlossen versuchten andere trotz Helene Fischer mit ihrem Atemlos durch die Nacht ein wenig Schlaf zubekommen…was auf der Stewa sowieso Mangelware ist!
Sonntag:
Am frühen Morgen haben uns Wuki und Chiki aus den Schlafsäcken geholt. Schon kurz darauf haben wir zügig unter der Leitung von Wuki unser Zelt abgebaut. Irgendwann war der Platz sauber und wir konnten mit unserer Wanderung beginnen. Als wir unsern Schalfplatz erreicht hatten war jeder froh als er sich endlich Schweiß und literweise Sonnemcreme abwaschen und in frische Klamotten schlüpfen konnte. Diejenigen die immer noch nicht genug hatten, haben noch eine Runde auf dem Sportplatz, der uns freundlicherweise als Schlafplatz zur Verfügung gestellt worden war, gekickt.
Montag:
Montags haben wir beschlossen, dass wir uns die Hitze beim Laufen nicht noch einmal antun wollen. Also haben wir nach einem kurzen Marsch eine sehr sehr lange Pause an einem tollen kühlen Bach gemacht. Um 20 Uhr hieß es dann „Aufsatteln zur Nachtwanderung!“. In der kühleren Abendluft kamen wir gut voran und sind auch einer anderen Pfadigruppe begegnet. Gegen Mitternacht haben wir es uns neben Rehen und Mücken auf einer Waldlichtung gemütlich gemacht und sind todmüde in die Schlafsäcke gekrochen.
Dienstag:
Nachdem wir etwas länger geschlafen hatten scheuchte uns die Tagesleitung aus unseren Schlafsäcken und wie jeden morgen: packen, frühstücken, im Wald verschwinden und … eincremen. Sonnenbrände waren uns treue Begleiter! Bei einer kleinen Rast trafen wir die Pasinger Glühwürmchen, denen wir letztendlich unsere tolle Unterkunft im Schützenheim mit Duschen♥ … ein wahrer Segen auf einer der wohl heißesten Stewas, und Küche zu verdanken hatten. Den Nachmittag haben wir dann mit chillen im Schützenheim verbracht. Gegen Abend sind dann einige von uns auf Erkundungstour aufgebrochen um andere Gruppen zum Wimpelklauen zu entdecken… das muss aber gelernt sein, denn zwei von unserern Jüngeren wurden die Halstücher geklaut… die sogleich von beiden sehr betrauert wurden… Abends nach gemeinsamen Singen mit den Pasingern haben einige ihr Glück beim Wimpelklauen versucht… allerdings ohne Erfolg.
Mittwoch:
Erfolg hatten aber die Erdinger Elche die gleich drei Kluften aus dem schlafendem Grafinger Lager erbeutet haben. Mit Schrecken mussten wir feststellen,dass auch unser Wimpel nicht mehr da war… Hier nochmal Danke an Adrian der den Wasserburger Räubern das Wimpelversteck verraten hat… wenn auch mit bitte klaut ihn nicht… gell?!;)
Kaum waren wir am Zeltplatz in Forchheim angekommen,waren wir auch schon mit Aufbauen beschäftigt. Irgendwann standen beide Jurten und sogar der Wimpel war schon gesichtet worden… genau wie die vermissten Halstücher und Kluften. Die Kluften und Halstücher konnten bereits vor dem Großzelt ausgelöst werden… der Wimpel allerdings… blieb bei Wasserburg. Wobei das auch sein Gutes hatte! So konnte der Ex/Ersatzwimpel auch mal wieder Großzeltluft schnuppern „Es lebe der Ersatzwimpel!“
Donnerstag:
Morgens weckte uns kein Löwenzahn auf Doros Handy sondern die Bläserkappele… leider für die Schlafinger Verhältnisse viel zu früh! Der Vormittag verging schnell mit den Workshops die dieses Jahr alle unter dem Motto Ägypten standen. Unterbrochen wurden die Workshops von einer altägyptischen Gerichtsverhandlung über Moses Verbrechen. Moses Geschichte war uns bereits am Abend zuvor besser bekannt durch ein Theaterstück gemacht worden. Der Nachmittag wurde mit Lagerbauten bauen (wobei wir uns nicht grade viel daran beteiligt haben…) und chillen (darin sind wir Meister!) verbracht. Abends dann Lagerfeuer und Großzelt.
Freitag:
Wie so oft auf der Stewa… passiert irgendwas unerwartetes! Dieses mal waren es die Plagen die uns heimsuchten. Das Frühstück, dass wir austeilen durften, war verseucht 😉 mit Fröschen und Blutmilch auch hüpften Heuschrecken, Riesenmücken und Aussätzige liefen,hüpften und flogen durch das Lager. Nebenbei fand das Völkerballturnier statt, wobei wir dieses Jahr nach drei Anläufen die Aiblinger besiegen konnten… mit dabei in unserem Team allerdings… Aiblinger als Verstärkung (Aiblinger überall!) So konnten wir den dritten Platz belegen. Gegen Mittag gab es dann einen Sklavenmarkt zu Gunsten ADRAs (Hilfsorganisation). Wie jeden Freitagabend wurde dann noch nach dem Grosszelt viel gesungen und gegessen!
Sabbat:
Den Sabbatvormittag verbrachten wir im Großzelt mit dem Höhepunkt des Anspiels, dem Auszug des Volkes Israel aus Ägypten mit anschließender Taufe. Einige von uns rafften sich auf und nahmen am Geländespiel teil. Die anderen chillten, spielten Völkerball oder hatten Spaß beim Mölky spielen. Nach einem gruppenleiterfordernden bunten Abend genossen wir alle noch den letzten Abend am Lagerfeuer.
Sonntag:
Der traurigste Tag auf der STEWA… nach einem zügigen Abbau, wenn man allen tschüss gesagt wird einem langsam klar wie müde man wirklich ist und wie sehr man sich auf nächstes Jahr freut. Trotz Hitze, Müdigkeit und tonnenweise Schweiß lässt die STEWA-Zeit ein Pfadfinderherz höher schlagen. Sicher dürften sich einige Zuggäste ganz schön gewundert haben wieso es im Zug so nach Rauch muffelt… kein Wunder wenn drei mehr oder weniger schlafende Pfadigruppen den Zug belagerten.

Von (Prinzessin) Lea 🙂

Fotos werden sehr bald nachgereicht, hier ein kleiner Vorschub:

Die Silberfüchse IMG_0502 IMG_0813 IMG_0667

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