Osterlager 2014 – Luftige Aussichten

April, April macht was er will – und dieses Jahr war das wettertechnisch endlich mal wieder zu unseren Gunsten! Nachdem wir die letzten beiden Osterlager (Hütte 2012 und Olaf 2013) im Schnee standen, durften wir das OLaF 2014, sehr zu unserer Freude, bei milden Temperaturen (wärmer als das letzte SteWa-Abschlusslager wohlgemerkt) verbringen 🙂

Doch von Anfang an: 

Los ging es bereits am Mittwochabend mit einer Vorab-Übernachtung in der Pasinger Gemeinde, damit am Donnerstagfrüh (ganz früh!) der Reisebus zum Lager pünktlich erreicht werden konnte… Und nach einer langen Fahrt kamen dann alle etwas müde in Friedensau an, wo auch schon die Jurte darauf wartete aufgebaut zu werden. Weitere Details zum Aufbau werden Euch an dieser Stelle erspart, am Schluss standen auf jeden Fall beide Jurten aneinandergebaut und konnten bezogen werden.

Nach dem Aufbau gab es dann die erste leckere Mahlzeit aus unserer bayerischen, supergeilen Lagerküche die uns auch die nächsten Tage immer vorzüglich bekochte und dabei keine Mühen scheute (selbstgemachte Semmelknödel, Tiramisu und rosa Gehirnmasse waren wohl die Gerichte der Stunde)! Mit reichlich gefüllten Mägen ging es später weiter in die alt bekannte Event-Scheune zur Lagereröffnung.

Der Freitagmorgen begann für einen kleinen Teil von uns sehr früh, da sich unser Aufbau als nicht ganz ideal herausstellte und gut gefüllte Wassersäcke (mit dem Inhalt mehrerer Babybadewannen) entleert werden mussten. Aber auch dieses Problem konnten wir gut in den Griff bekommen und zur Mittagszeit war der Regen dann ohnehin vorbei! Wer wollte konnte noch einen Workshop besuchen oder seine Zeit anders gestalten, alles ganz entspannt. Am Nachmittag stand eigentlich der Bau einer Hecke im Wald auf dem Programm, haben unsere Teilnahmewilligen aber „nicht gefunden“ und so wurde weiter gemütlich rumgelegen, fleißig Holz gemacht, an der Jurte rumgedoktort und das Lagerleben genossen. Nach dem Abendprogramm gab es noch ein nettes Beisammensein mit Singen und Marshmellows in der Bayerischen Jurte, zu dem wir alle eingeladen waren. Anschließend ließen wir den Abend in unserer Jurte noch gemütlich am Lagerfeuer bei alten Geschichten ausklingen 😉

Sabbat war ein herrlicher sonniger Tag und nach der besinnlichen Zeit am Vormittag konnten wir den Rest des Tages unter freiem Himmel genießen. Ein Orientierungslauf bei dem verschiedene Stationen angelaufen werden mussten, wurde angeboten. Andere vergnügten sich mit Ballspielen oder nutzen die Zeit um Sonne zu tanken. Nach dem Abendprogramm wurde dann das alljährliche Osterfeuer entzündet, das im Vergleich zu letztem Jahr supergut brannte und uns alle lange wärmte!

Am Sonntag Morgen stand plötzlich ein Mann mit Gitarre in unserer Schlafjurte und weckte uns 🙂 Glücklicherweise war es nur der Böhni, der um unser kleines Aufstehdefizit weiß und ein bisschen gute Laune verbreiten wollte 😉 Weiter ging’s beim Frühstück mit hochkarätigen musikalischen Beiträgen, was der Stimmung keinen Abbruch tat und uns beschwingt in die Scheune, zum Gruppenfoto und anschließend zum Mollky (das ist ein finnisches Holzwurfspiel) Turnier gehen ließ. Doch das Highlight des Tages stand erst noch an: Die Sportturniere am Nachmittag! Mit einer motivierten Fußballmannschaft und einer spaßliebenden Völkerballmannschaft konnten wir, dank Verstärkung aus anderen Gruppen, gleich in zwei der Turniere starten – und das auch noch überaus erfolgreich! Sehr, sehr geiler Dorsch sag ich bloß! – Da ging der Fisch ab… Am Bunten Abend gab es dieses Jahr von jeder Gruppe Darbietungen auf der Bühne bei der bestimmte Wörter in einem festgelegten Genre dargestellt werden mussten. Unter der Anleitung eines fachkundigen Regisseurs konnten wir dramatisch zu einer schauspielerischen Höchstleistung angetrieben werden 😉 Ganz in Ruhe ließen wir dann zu späterer Stunde in der lauen Nachtluft das Lager ausklingen.

Montag bauten wir noch unser Lager trocken (endlich mal wieder!) ab und hatten eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme als Lageraufgabe. Nachdem aber die gefühlten tausend Baumstämme einen neuen Platz gefunden hatten und auch noch eine neue Grasnarbe eingesetzt war, konnten wir uns auf den langen Heimweg machen… Leider war dieser dann eher beschwerlich und mehr Stau als freie Fahrt, ihr wisst ja alle selbst am besten, wie spät es war, bis ihr endlich in eure Betten fallen konntet 🙂

Vielen Dank an alle die dabei waren und die Grafinger als drittgrößte Gruppe auf dem OLaF so toll vertreten haben. Ihr seid wahrlich supergeil 😀 und wir hoffen ihr denkt immer wenn euch der Lagerfeuergeruch von euren Klamotten in die Nase steigt, genauso gerne an dieses Lager zurück, wie wir!!

Der Countdown zur SteWa läuft…

Let the sun shine ❤

Advertisements

Infos zur Stewa 2014 + Anmeldung

Liebe Silberfüchse,

hier die neuesten Infos zur Sternwanderung 2014. Die Stewa wird dieses Jahr in der Fränkischen Schweiz stattfinden, dort sind wir auch schon 2010 gewandert, wir erinnern uns an tolle Übernachtungsmöglichkeiten (Schloss, Pfarrheim), tolles Wetter und topgestylte Rucksäcke 🙂

Franzi und ich haben auf dem Rückweg vom Osterlager schon nach einem Platz für unser Anfangslager gefragt, auch an dieser wird euch bekannt vorkommen. Besonders wird dieses mal wahrscheinlich die Temperatur sein, da die Pfingstferien im Juni beginnen, ziemlich spät dieses Jahr, aber vielleicht ein schöner Ausgleich zur letzen Stewa… brrr…

Denkt bitte an den frühen Anmeldeschluss (03.05.) und an unseren im Januar besprochenen und unterschriebenen Vertrag. Wer diesen gerne einsehen möchte, meldet sich bitte persönlich bei mir. Anmeldung und Freizeitpass bitte in ausgedruckter Form mir (Adrian) zukommen lassen und den Beitrag bis 03.05 auf unser Pfadikonto überweisen.

Hier alle nötigen Dokumente:

Anmeldung

Freizeitpass

Sack- und Packliste

Zahlungshinweis und Teilnahmeregelung

 

Kleiner Rückblick auf die Stewa 2013…

…zumindest hab ich sie so in Erinnerung 😀

Bild von letzter Stewa

Letzte Infos zum Osterlager

Liebe Silberfüchse,

hier alle Dokumente mit wichtigen Infos zum Osterlager 2014 in Friedensau. Den Freizeitpass bitte ausdrucken und ausgefüllt (!) sowie unterschrieben mitbringen, nach der Packliste packen und alle Infos auf dem Infozettel befolgen, dann sollte alles klappen 🙂
Wir freuen uns auf eine tolle Zeit mit euch und vielen anderen Pfadis!

Infozettel –> Olaf 2014 – Infozettel

Freizeitpass –> Freizeitpass

Sack- und Packliste –> Olaf 2014 – Sack- und Packliste

 

Always Prepared, Adrian

Stewa 2013

So, jetzt haben wir euch lang genug auf die Folter gespannt, hier der Post für die Stewa 2013, der kältesten Stewa die je stattgefunden hat! 🙂

Anfangslager: Vom Regen zum Sonnenschein

Stau: Wie es scheint der obligatorische STEWA Anfang.
Doch irgendwann sind wir dann doch angekommen- dieses Jahr in Bergmatting im Südwesten von Regensburg. Leider setzte auch pünktlich mit unserer Ankunft der Regen ein und wir durften schon mal proben, was wir dann am Abschlusslager noch des Öfteren machen mussten: Im Regen Schwarzzelte auf- bzw. abbauen.
Nach einer etwas chaotischen ersten Nacht bei Dauerregen und provisorisch gebauten „Innenzelten“ in der Jurte (Danke Mücke) kam dann der Sabbat mit strahlendem Sonnenschein!
Der Tag wurde dann auch ordentlich genossen- allen voran von der lieben Lea die an dem Tag Geburtstag feiern durfte! Bei Fußball, Völkerball, Sonnenbaden, Kuchen essen, Anfacht und Geländespiel ging der Tag super schnell vorbei und wurde Abends gemütlich am Lagerfeuer mit Gitarre und Stockbrot abgeschlossen. Mehr pfadfinderische Gemütlichkeit geht nicht. Hätten wir geahnt was uns noch bevorstehen würde- wir hätten das warme Wetter bestimmt noch mehr genossen….

von Doro

 

Wanderung: Nur die harten kommen in den Garten

Am Sonntag haben wir dann nach einem relativ straffen Zeitplan zusammengepackt. Unsere Rucksäcke, unser Material und natürlich auch unsere Zelte. Danach noch das Gruppengepäck verteilt und die am schlimmsten gepackten Rucksäcke nochmal etwas umstrukturiert 😉 Gleich danach den Platz abgegangen, um alle Hinterlassenschaften auch wirklich mitzunehmen, schließlich hinterlässt ein echter Pfadfinder einen Platz sauberer als er ihn vorgefunden hat. Nach dem Verabschieden ging´s dann gleich los, der Ted war unser Kartenmann, danke für die tolle Strecke schon am ersten Tag, die ging nämlich Querfeld… nein, Querwaldein über Stock und Stein (War aber wirklich cool, danke Ted!). Da mussten Bäume unter- 0der überquert werden und, da wir durch ein Moorgebiet gelaufen sind, von Insel zu Insel gesprungen werden, natürlich mit bis zu 25kg Gepäck auf dem Rücken. Charly hat sich um einen Schlafplatz gekümmert, nichts besonderes, aber wir wurden nicht nass. Geregnet hat es übrigens ab diesem Tag beinahe durchgehend. Am Abend gabs dann lecker Ravioli, davor einen „Wer öffnet am kreativsten die Raviolidose – Wettbewerb“. Auch eine Andacht gab es, wie jeden Abend. Thema jeder Andacht war dabei „Wunder“.

Montag morgen, im normalen Alltag wie auch auf Stewas teilweise ein eher unerfreulicher Tag, standen wir zwar mit Sonne aber auch einem ziemlich kalten Wind auf. Es wurde schnell gefrühstückt und, kurz bevor wir weitergehen wollten, noch lange Zecken, Druckstellen und vorallem Blasen versorgt, ohne gehts halt nicht. Die Wanderung an diesem Tag war was für echte Pfadfinder. Knapp 20 Kilometer haben wir auf unser, teils schon angeschlagenes Gestell gewandert. Wetter war meistens gut, wenn auch windig. Nach einer ausgedehnten und sehr entspannenden Mittagspause bei Sonnenschein haben wir uns dann in zwei Gruppen aufgeteilt. Team „Schnell“ und Team „Lichtgeschwindigkeit“… oder so 😉 Das schnellere Team hat den gemächlicheren dabei via Waldläuferzeichen den Weg zum ersehnten Ziel geleitet, dass dann sogar noch eine Ortschaft weiter als abgemacht lag: Auf einem wunderschönen, großen, sauberen Bauernhof! Wir hatten nicht nur den Luxus von einem weichen Bett auf dem Heuboden, nein, auch warmes Wasser zum Outdoorduschen, Holz zum Kochen, Tiere zum streicheln und frischen Biosalat zum Abendessen. Lecker Kuskus! Nach dem sich alle frisch gemacht haben, wir lecker essen durften (DANKE LENA!!!) und wir unser gemeinsames Abendprogramm mit Singen und Andacht hatten, haben wir uns alle auf einen warmen Schlafsack gefreut (oder hat jemand gefroren?)

Dienstag: Am nächsten Morgen wurden wir mit etwas Sonne und guter, frischer warmer Milch geweckt. Gleiches Prozedere wie jeden morgen, mit der Ausnahme dass Charly, Mücke und Martin Charly´s Auto vom Anfangslagerplatz geholt haben, da die Füße von den beiden gnädigen Herren dann wohl doch schlimmeren Zustands waren als gedacht. Tagesleitung hatte an diesem Tag die Franzi, die dann gleich mal entschieden hat: Nach der Tortur gestern gehen wir es heute mal langsamer an… beziehungsweise weniger, uns so waren wir schon am frühen Nachmittag beim nächsten Luxusbauern. Entspannen, gemeinsames Singen (sogar mit einer anderen Pfadigruppe die auch dort campiert hat) und letze Vorbereitungen für die Aufnahme waren dabei das Nachmittagsprogramm, leider hat es geregnet, aber an dieses Weter hatten wir uns nun auch schon gewöhnt. Die nette Bauernfamilie hat unsern Schlafplatz dann mit einem großen Strohballen etwas gepolstert. Der Dienstagabend ist dann etwas anders abgelaufen als die Tage zuvor, die Andacht wurde zu zweit von Franzi und Adrian gehalten und wir durften eine Aufnahme in unsere Gruppe feiern: Lieber Chrissi, lieber Tuki (kleiner Lukas), herzlich Willkommen bei den Silberfüchsen und in der weltweiten Familie der Pfadfinder! Aber das war nicht das einzige Highlight an diesem Abend. Einige Mutige, die sogenannte FischForce (Was für ein toller Name!) zog los und ging auf Wimpelklau, sogar ohne Gruppenleiter. Unser Mädelsteam zog mit Mücke los. Team FischForce hat (laut eigenen Aussagen) wohl einige Gruppen gefunden, Wimpel haben sie allerdings keinen mitgebracht. Die Mädels wären dafür fast mit einem ergatterten Kanu aufgetaucht, warum ein Kanu, das weiß bis heute niemand… (Am besten die Geschichte selbst erzählen lassen ^^)

Mittwoch morgen: Nach einer aufregenden (wir hatten Besuch von anderen Pfadis, keiner von uns Schnarchzapfen hat es bemerkt) und mehr oder weniger langen Nacht (Team Fisch Force und Team Mädels sind schließlich noch ganz schön rumgekommen) ging es am nächste Tag dann schon zum Anfangslager. Wieder warme Milch (oder leckeren Kaba) zum Frühstück, zusammenpacken, verabschieden und loslaufen. Wetter war wie immer, bescheiden. Charly und Adrian sind mit dem Auto los und haben (nicht gänzlich erfolgreich) versucht etwas Vorsprung zu bekommen um den (Material-)Bus zu holen, während alle anderen Silberfüchse endlich das Ziel erreicht haben: Das Abschlusslager 2013 in Breitenbrunn!

von Adrian

 

Abschlusslager: Wetterprognose anstrengend, Laune heiter 🙂

Am Abschlusslager angekommen und eingepackt in unsere feschen Regenoutfits, wollten wir sofort mit dem Aufbau loslegen. Aber wegen den üblichen (Auto vom Anfangslager holen) und unüblichen (neue Jurte noch bezahlen) Verzögerungen mussten wir erstmal warten und ließen uns in der Zwischenzeit das Brot aus dem Steinofen schmecken. Dann ging’s endlich los mit „erstmal Zelte aufbau’n“ mitten im Regen… Und die neue Jurte bereitete uns ehrlich gesagt bei ihrem ersten Aufbau mit dem Knüpfen nicht allzu viel Freude (die Schildkröten schwimmen nämlich fatalerweise hin wo sie wollen!). Dafür stand im Anschluss die Alte umso schneller und wir freuten uns alle auf’s Duschen! Doch zu unserem Schreck stellte sich heraus, dass das mit der Warmwasserversorgung in Breitenbrunn nicht ganz so ideal klappt… Das hieß dann wohl: Kalte Dusche 🙂 und zwar das ganze Abschlusslager lang (außer in SEHR glücklichen Momenten), bei gefühlten 5 °C Außentemperatur. Ihr wisst ja: „Was uns nicht umbringt macht uns nur härter“ 😉

Charly und Janike verließen uns leider nach dem Aufbau und pünktlich um 19:30 Uhr läutete dann die Musik aus dem nahen Großzelt den Eröffnungsabend ein. Das obligatorische Vorstellen der einzelnen Gruppen fiel diesmal aus, dafür durften wir den Bad Aiblinger Wimpel eine Runde spazieren tragen. Hatte auch was 🙂 Anspiel und Predigt handelten dieses Jahr von Josef und seinen Brüdern. Dem Theaterteam gelang alles wieder sehr gut und sie bereicherten unsere Abende im Großzelt. Wer die Geschichte daheim nachlesen will: 1.Mose 37 – 46.

Nach dem Großzelt waren wir dann sehr froh, die neue Jurte als trockenen Aufenthaltsraum zu haben und weihten sie mit einem schönen Lagerfeuer ein. Während des gesamten Abschlusslagers waren wir (auf Grund des Wetters) wirklich sehr glücklich und dankbar dieses Zelt zu haben und nutzen zu können. An dieser Stelle also noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle unsere Spender!!

Donnerstag:

Frühmorgens raus aus den (mehr oder weniger warmen) Schlafsäcken, einmummeln in vier Kleidungsschichten und gleich ein Feuer anzünden. So kalt war’s noch nie auf einer SteWa (vergessen all die Sonnenstrahlen die wir während der Wanderung hatten)… Aber wir ließen uns nicht unterkriegen, machten brav bei ein paar Workshops mit und das Abschlusslager unsicher. Nachmittags standen dann die Sportturniere auf dem Programm und wir nahmen (erfreulicherweise ganz ohne Regen) am Völkerballturnier teil. Spaß gemacht hat es schon, gewonnen haben wir nicht. Aber wir üben einfach weiter 🙂

Zum Abendessen hatten wir dann doch noch ein Highlight! Essenausteilen! Immer wieder herrlich dabei den wartenden Pfadfinderlein Bildung aufzuzwängen, Fragen zu stellen und sie zum Gemüse essen zu motivieren 🙂 Silberfüchse ihr macht das Weltklasse!! Das Küchengroßabwaschchaos konnten wir auch meistern und die Küchendamen hatten sogar lobende Worte für uns (Anm. von Adrian: DIE LIEBEN UNS!). Wir ließen uns dann nach dem Abendprogramm im Großzelt noch Stockbrot in unserer Jurte schmecken.

Auch am Donnerstag verließen uns leider wieder zwei Gruppenmitglieder: Annika und Rabea traten den Heimweg an. Nächstes Jahr kommt ihr dann die ganze SteWa mit…

Freitag:

Kälte (wenigstens schneit es nicht wie in BaWü) und Matsch hinderten uns daran, am Geländespiel teilzunehmen – nein! Natürlich nicht! – aber da es das gleiche Geländespiel wie auf dem OLaF war, wollten wir keinen Vorteil dadurch haben (hahaha) und nahmen aus Motivationsmangel nicht daran teil… War aber auch nicht weiter schlimm, denn Team „Aufräumos“ startete durch und den ganzen Vormittag gab es „Holzos hackos“ und „sauber machos“. Am Ende sah alles tiptop (grandiosos!!) aus und wir konnten ganz entspannt Essen austeilen, am Feuer chillen und dem Wetter trotzen. Zwei von uns betreuten auch den ganzen Tag noch vorbildlich die Geländespielstation. (Anm. von Adrian: An diesem Tag waren wir alle so richtig Stolz auf euch!)

Zu späterer Stunde, nach dem Großzelt, durften wir es uns dann noch bei Bad Aibling gutgehn lassen und bekamen dort Pfannenkuchen. Ein schöner Abend!

Samstag:

Sabbat Früh waren wir dann mit Frühstück austeilen dran (wir konnten also 10 Minuten länger wertvollen Schlaf sammeln…) und erfreuten dann alle mit den leckeren Brezen. Nach getaner „Arbeit“ ging es dann zum Gottesdienst mit anschließender Taufe. Da es an diesem grau-in-grau-Tag immer noch nicht wärmer war, verkrochen sich viele nach dem Mittagessen wieder in ihre Schlafsäcke, bis es um 15 Uhr EIS gab. Naja, man kann nie genug davon essen, egal wann! Wir ließen es uns jedenfalls schmecken und machten es uns weiterhin gemütlich! Was dann kam? Hmmmmmm, ich sag nur Madenalarm… Aaaaaahhhhhhhh….

Abends konnten es dann viele nicht mehr erwarten… Erst Lagerabschluss und viele Lieder singen (bessergesagt: gröhlen) und dann: das Championleague-Finale auf der Leinwand im Großzelt. Ein Grund zur Freude, ein schöner Ausklang 🙂 gut dass Bayern gewonnen hat!

Sonntag:

Ein letztes Mal frühmorgens aufstehn, der Regen prasselt schon auf das Jurtendach. Das war dann kein freudiger Abbau, wie man sich wahrscheinlich denken kann. Triefende Schwarzzelte, nasse Planen und alles was wir sonst noch so haben einfach ins Auto packen und auf baldigen Sonnenschein hoffen, war unsere Devise. Ging aber zumindest relativ flott (wir Fleißigen!!), so dass wir noch beim Palettenttragen im Großzelt helfen konnten (ein letzter Kraftakt), wo wir schon unsere Allgemeinaufgabe Großzeltabbau „leider“ wegen dem Regen nicht machen konnten. Nach einer Runde Gruppenkuscheln ging’s dann für die meisten mit Schuttlebus und Zug nach Hause. Gerüchten zu Folge mussten sich andere Passagiere wegen dem SteWa-Geruch umsetzten 😉 So soll’s doch sein!!

 

Danke für die tolle Zeit bei der kältesten SteWa aller Zeiten! Bis bald!

von Franzi

 

Fazit: Danke für diese tolle, kalte, erfahrungsreiche, lustige,epische, anstrengende und einzigartige Stewa 2013! Spätestens jetzt wissen alle: Die Silberfüchse gehen gemeinsam durch dick und dünn, durch kalt und warm und durch nass und trocken! Wir sind stolz auf euch, eure Gruppenleiter 🙂

…Stewa 2014, wir kommen!

Eine Hand voll Erde – Viele Hände voll Schnee

Gründonnerstag, morgens früh 6 Uhr, endlich geht’s mal wieder auf ein Lager. Unser Ziel diesmal: Friedensau (gute 600 Kilometer fern der Heimat), um dort mit anderen Pfadigruppen aus ganz Deutschland die Ostertage verbringen zu können. Mit zwei vollgepackten Bussen machen wir uns auf den langen Weg (an dieser Stelle nochmal ein riesiges Dankeschön an die Familien Weinheimer und Obermayer, die uns mit ihren Autos diese Fahrt erst ermöglicht haben!!) und kommen ratzfatz an unserm Ziel an. Das ist auch nötig, denn für die nächsten Tage können wir uns an kalte Temperaturen und Schnee gewöhnen… Und gegen die Schneedecke hilft nur eins: Schneeschaufeln und Schneerechen! Los geht’s 🙂 Um sonst gegen die Minusgrade anzukommen, hilft am besten: Bewegung;  da ist das Jurte aufbauen, Heringe im gefrorenen Boden versenken, Autos auspacken, Kisten schleppen, Brennholz und Feuer machen, gerade recht um warm zu werden. Alles klappt problemlos und pünktlich zur Abendessenzeit stehen Nudeln und Tee bereit. So muss Lagerleben sein!

Abends dürfen wir dann zum ersten Mal in die „Eventscheune“, die wir im Laufe des OLaFs sehr lieb gewonnen haben, da wir uns dort zweimal am Tag auspacken und aufwärmen konnten 🙂 Großes Lob hier an den Erfinder der Fußbodenheizung, der uns auch ermöglicht Deutschlands (Woll)Sockenmode sehr detailliert kennenzulernen…

Karfreitag, morgens früh 8 Uhr, zehn Zentimeter Neuschnee. Schnell einheizen und die Jurte neu abspannen, damit das Schmelzwasser ablaufen kann, das sind ja mal ganz neue Erfahrungen… Dann lecker Frühstück, Eventscheune mit anschließender Morgengymnastik und ein gemütlicher Vormittag mit Brennholz machen und Zeug sortieren (der erste Programmpunkt ist leider witterungsbedingt gleich mal ausgefallen). Nach dem Mittagessen dann die erste Runde Workshops, Basteln, Erste Hilfe und „how to shit in the woods“ stehen bei uns auf dem Programm und der ein oder andere lernt dabei auch gleich mal nette neue Bekannte kennen 😉 Das Abendprogramm zieht sich dann leider etwas in die Länge, was aber letztendlich auch nur dazu führt, dass wir uns nach einer schönen Zeit mit Stockbrot am Lagerfeuer später in unsere Schlafsäcke legen… Manche nutzen auch noch das hervorragende Nachtduschangebot (merk dir das Jonas B., zu dieser Uhrzeiten ist das Wasser warm!) in den gemütlich beheizten Sanitärhäusern.

Sabbat, morgens früh 9 Uhr, tatsächlich ein paar Sonnenstrahlen, aber die verschwinden bald wieder im Grau. Das kriechen aus dem Schlafsack, rein in die teilweise eisigen Klamotten, jeden Tag eine Tortur, die man daheim bestimmt am allerwenigsten vermisst! Aber wenn man dann mal in seinen 5 Schichten eingepackt am warmen Feuer sitzt und ordentlich angeraucht wird, kann man sich gar nichts schöneres mehr vorstellen! Kurzer Gottesdienst am Vormittag, zu Mittag lecker„Heuhaufen“ und am Nachmittag Gestalten mit Ton bei den beheizten Außenwaschbecken. Dazwischen immer viel Zeit mit Gruppen und netten Leuten ins Gespräch zu kommen, bei anderen was zu Essen abzustauben oder auszuprobieren wie es sich anfühlt mit steifgefrorenen Fingern Völkerball zu spielen… Abends wird dann nach etwas Startschwierigkeiten das große Osterfeuer angezündet, wir bleiben aber nicht ewig im kalten Freien, sondern bekommen in unserer Jurte noch Pfannenkuchen zubereitet… Danke an Lena für die allzeit wunderbare Verköstigung!

Ostersonntag, morgens früh nach der Zeitumstellung. Uns fehlt eine Stunde Schlaf. Ansonsten haben wir leichtes Tauwetter und freuen uns darüber, wie warm einem eigentlich 5 Grad vorkommen können. Ein Schokoosterhase wartet nach der Eventscheune auf jeden uns, dann geht’s nochmal zu einer zweiten, gelungenen Runde Workshops, diesmal mit Basteln, Morsen und auch Schnitzen. Im Anschluss ans Mittagessen geht’s beim Geländespiel zur Sache, nur ¾ eurer Mädels lassen Euch im Stich und veranstalten eine phänomnomenale Essensversuchschlacht (wir nennen es mal nicht Orgie) bei bester Gesellschaft in der Jurte 😉 Als Gutenachtgoodie nach einem kurzweiligen Bunten Abend gibt’s noch ne Runde Pudding, auch sehr lecker und wir lassen den Abend ganz entspannt ausklingen!

Ostermontag, morgens früh 7 Uhr, Eiseskälte, die Vögel zwitschern, die Sonne scheint. Heute besonders früh aufstehn, denn der Abbau steht an. Und: es läuft wie am Schnürchen! Alle helfen mit und nach der Eventscheune und dem Verabschieden bei allen liebgewonnenen Menschen wären wir eigentlich abfahrtsbereit… Wären… Wäre da nicht die Gemeinschaftsaufgabe… Aber die wird getauscht und dann wuseln wir beim Brennholzschlichten im Sonnenschein wie eine Ameisenkolonie und kommen zeitig los, um uns mit vielen anderen im Stau auf den Weg zurück in den Süden zu machen… Und in der Dunkelheit müde, glücklich und natürlich ordentlich nach Rauch duftend dort anzukommen 🙂

So fühlt sich also Wintercampen im Schnee an… Alles halb so schlimm, an Mützen als Dauerbegleiter gewöhnt man sich sehr schnell 🙂

Osterlager Friedensau, wer das nicht kennt hat superviel verpennt, genau!!

Leute, es war wirklich eine Mordsgaudi mit Euch!!

Kapitän Bernhard Silberfuchs ist seiner Wilden 13 sehr dankbar für diese unvergesslichen Tage und freut sich schon narrisch auf’s nächste Lager!! (Anmerkung der Redaktion: Die Stewa steht schon bald vor der Tür :))

Stewa 2012

…ist für die Silberfüchse immer DAS EVENT DES JAHRES.

Und so war es auch dieses mal. Da wir leider noch nicht alle Tage einzeln dokumentiert haben, die Stewa aber nun doch schon wieder ein paar Tage her ist, hier eine kurze Zusammenfassung:

Freitag Nachmittag bis Sonntag Mittag

Aufgebrochen sind wir um 15 Uhr von der Adventgemeinde in Grafing zu unserem schönen Anfangslagerplatz, welcher auf den Wiesen eines schönes Reiterhofs war. Die Jurte war superschnell aufgebaut und verköstigt wurden wir von unserem Küchenteam auch. Am Samstag haben wir den sonnigen Tag an einem echt coolen Baggersee verbracht, wie ihr auf den Bildern seht hatten wir super viel Spaß dabei! Am Sonntag sind wir gegen Mittag, nachdem wir die Jurte abgebaut haben auch schon wieder aufgebrochen. Natürlich erst nachdem wir uns gebührend bei unseren lieben Gastgebern verabschiedet haben.

 

Sonntag Mittag bis Mittwoch Mittag

Von unseren insgesamt 52 Kilometern die wir gelaufen sind, haben wir schon ein gutes Stück am ersten Tag geschafft. Wir hatten während der Wanderung immer gutes „Wanderwetter“, einmal hat es auch kurz geregnet, aber wir sind ja schließlich nicht aus Zucker. 😉 Wir hatten alle drei Nächte wirklich nette Leute die uns Unterkunft in ihrer Scheune oder einem Raum auf ihrem Hof gegeben haben. Sogar mit Süßigkeiten und Getränken wurden wir versorgt. Am Dienstag Abend dann das Highlight, ein  Brunnen mit großer Wiese und Lagerfeuerplatz hinter unserer Scheune. Auch zum Fußballspielen, Handstand üben und einer etwas längeren Andacht am Lagerfeuer war Raum. Zu erwähnen sind auch die sensationellen Pfefferspätzle die wir gekocht haben. ;). Dieses mal hatten die Pfadfinder sogar die Erlaubnis der Gruppenleiter, das erste Mal (alleine) auf Wimpelklau zu gehen. Losgezogen sind sie dann doch mit Charly, was sich jedoch als schlechte Idee rausstellte, da sie ohne Charly wieder zurückgekommen sind. Statt Wimpelklau gab es Charlyklau. Ernüchternd deshalb, weil nicht wir wie gedacht etwas mitgebracht sondern verloren haben, ganz zur Erheiterung der ums Lagerfeuer sitzenden Gruppenleiter. Nachdem wir bis um 3 Uhr Nachts vergeblich gewartet haben, was durch das Feiern von Adrians Geburtstag versüßt wurde , sind auch die letzen ins Bett. Charly: Lost. Auch am nächsten Morgen war er nicht aufgetaucht. Und so sind wir in Gedenken an Charly, mit Charlys ordentlich schwerem Rucksack losmaschiert zum Abschlusslager. Mücke und Adrian vorrausgeschickt (Die mussten den Hänger holen).

Mittwoch Mittag bis zum bitteren Ende

Angekommen am Abschlusslager gab es von allen Seiten erstmal herzliche Begrüßungen von Leuten die man teilweise auch länger nicht gesehen hatte. Der Platz war schnell zugewiesen, der Hänger auch schnell vor Ort. Das Aufbauen der Jurte ging Fix, den Kothenaufbau wollte niemand so richtig anpacken. Am Abend stand auch diese 😉 Wir erlebten tolle, spannende, andächtige und musikalische Abende im Großzelt, durften wie die Wilden das Essen für über 600 Pfadis verteilen, durften nachher (zur Freude von Adrian) Babybadewannen und Riesenkochlöffel im neuen Küchenhaus abwaschen und tolle Workshops erleben. Super war diesmal auch das Geländespiel, in dem wir als Gruppe den halben Tag beschäftig waren. Von Langweile keine Spur, jeder durfte seine besonderen „Pfadi-Skills“ zeigen, ob das Aufzählen der Altbundeskanzler, 10 verschieden Knoten binden oder so schnell wie möglich die Babyflasche leernuckeln, für alle war etwas dabei. Unsere Mühe hat sich gelohnt, denn wir haben am Ende GEWONNNNNNEEENN! Cool wars! Unser Gewinn: 600 Hanuta. Wir haben natürlich mit allen geteilt. 😉 Die Zeit verging schnell und so war der Samstag Abend auch schon angebrochen, eine Bolognese mit über 300 Leuten die quer durchs Lager gerannt sind durfte natürlich nicht fehlen. Und so gingen wunderbare, erfahrungsreiche Tage vorbei, auch die ein oder andere Träne floss beim Abschied (0der dann später bei der Heimfahrt). Ja, es ist schon immer die beste Zeit des Jahres, und wenn man einmal eine Stewa überlebt hat, dann, ja dann ist man ein richtiger Pfadfinder! Danke dass ihr alle dabei wart, dass man mit euch durch dick und dünn (Bergauf und Bergab) gehen kann und dass wir wie ein große Familie sind! 🙂

Bilder sind mehr als tausend Worte, los gehts 🙂

Von Adrian

Rückblick und Vorfreude

Rückblick:

Da unser lieber Charly den Blogeintrag zur letzen Pfadistunde wohl zeitlich nicht ganz hinbekommen hat, mach ich das jetzt schnell 😉

Also, die Doro und der Charly hatten letzte Pfadistunde mal was außergewöhnliches geplant. Zuerst wurde uns folgender Film gezeigt: http://youtu.be/Cbk980jV7Ao

Anschließend haben wir versucht, die Aussage des Films ins praktische Umzusetzen, und wie der Protagonist Menschen aus unsrer Umgebung glücklich zu machen indem wir sie zum Lächeln bringen. Wir verschenkten Rosen und sind mit einem „Free Hugs“ = Kostenlose Umarmung- Plakat durch Grafing marschiert. Nach anfänglichem zögern war ein Großteil dann voll dabei, und wir haben einigen Leuten ein wunderschönes Lächeln in ihr Gesicht zaubern können 🙂

Gleich danach sind wir zum Völkerballspielen richtung Sportplatz marschiert. Schließlich ist es ungeschriebenes Gesetz, nach einer Pfadistunde seine Muskeln zu spüren, und so sind die meisten mit vollem Einsatz dabei gewesen… Falls sie nicht gerade die Hände in den Hosentaschen hatten 😉

Vorfreude:

Übermorgen geht es ins Mangfallgebirge, auf die Schneelahner Hütte zu unserer Osterhütte 2012, wir werden ausführlich berichten, und hoffen auf eine tolle Zeit… und die werden wir sicherlich haben 🙂

Infos zur Osterhütte 2012

Liebe Pfadis, liebe Eltern, liebe Interessierte 🙂

Hier die Infos zu unser versprochenen Osteraktion. Nach langem überlegen haben die Gruppenleiter beschlossen über die Ostertage auf eine Hütte im Mangfallgebirge zu gehen. Wird sicher eine tolle Zeit, wir freuen uns auf euch und eure reichlichen Anmeldungen 🙂

Osterhütte Anmeldung & Osterhütte Information & AGB

Bitte den Anmeldeschluss 25.03.2012 im Kopf behalten, am besten jedoch die ausgefüllten Anmeldungen mit zur nächsten Pfadistunde am 17.03 oder zum Landesjugendsabbat in München mitnehmen 🙂

Danke, und eine schöne Woche!