Erste Gruppenstunde, neuer Plan

Das neue (Pfadfinder-) Jahr hat angefangen, unsere erste Gruppenstunde haben wir ganz untypisch in Ebersberg anstatt in Grafing gehabt. Haben in kleiner geselliger Runde ein bisschen den Ebersberger Forst durchforstet 😉

Auf jeden Fall freuen wir uns auf das kommende Jahr, das wahrscheinlich ein bisschen anders gestaltet werden wird, da zum einen unsere liebe Doro eine ganze Zeit lang nicht bei uns sein wird, zum anderen, da die Gruppe inzwischen doch sehr gereift und gealtert ist und die Gruppenleiter die Meinung vertreten, dass einige Pfadis schon bald in die Fußstapfen ihrer Gruppenleiter treten könnten 🙂

So, der Gruppenstundenplan ist auch fertig und ist hier als PDF runterzuladen:

Gruppenstundenplan 2/2013

Also, wiegesagt, freuen uns aufs neue Jahr, auf kommende Pfadistunden und Lager (Schneelahner ist wieder angesagt!), auf viel Spaß, andächtige Zeit und gemeinsame Erfahrungen! Außerdem:

Keep calm

Von Adrian 🙂

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Sommergefühle

Ja, die Zeit nach der Stewa liegt meist im Schatten eben diesen Events. Und doch haben wir nicht nur zwei nette Pfadistunden sondern auch einen ziemlich coolen und besonderen Saisonabschluss gemeinsam erleben dürfen.

Durch eine schöne Fügung ist eine Zusammenarbeit mit dem Waldhort Ebersberg entstanden, in welchem ich (Adrian) ab September arbeiten werde. Und wie es so sein soll, hat die leitende Erzieherin uns nach einem großen Zelt angefragt, welches sie für eine Übernachtung ausleihen könnten. Natürlich haben wir einstimmig beschlossen, dass wir unsere Jurte für einen guten Zweck auch gerne mal ausleihen, schließlich liegen die Pfadfinderarbeit und die pädagogischen Arbeit im Waldhort sehr nah beieinander. Und wie es der Zufall will, war das Wochenende an dem der Waldhort die Übernachtung mit seinen Kindern machen wollte auch für unsere Gruppe der beste Zeitpunkt, ein wunderbares, erfahrungsreiches und volles Pfadfinderjahr gebührend zu beenden. Am Freitag bauten das Waldhortteam (natürlich mit den Kindern), die Mücke und ich also die Jurte auf, was wirklich sehr gut (und flott) geklappt hat und für die Hortkinder eine tolle (gruppendynamische) Erfahrung war. Die Jurte haben wir übrigens mitten im Ebersberger Forst in einer versteckten Kiesgrube aufbauen dürfen. Danke an dieser Stelle nochmals an die zuständigen Behörden 🙂

Nachdem der Waldhort Ebersberg eine schöne Zeit (mit leckerem Buffet, toller Gute-Nacht-Geschichte, Glühwürmchen, Sternenhimmel und Nachtwanderung) von Freitag auf Samstag in und mit der Jurte erlebt hat, sind wir am Samstag Nachmittag als Pfadfindergruppe nachgerückt. Toll war natürlich, dass das Zelt diesmal eben schon aufgestellt war. Wetter war herrlich, also haben wir als Gruppe kurzerhand beschlossen, zu Fuß eine Runde zum Klostersee zu gehen und uns dort im garnicht so kühlen Nass zu erfrischen. Hat Spaß gemacht, kann man glaub ich an den Bildern erkennen 😉

Ein weiteres Highlight war die Aufnahme von Pascal, Ted (Simon) und Martin. Wir hoffen euch hat eure Aufnahme so gut gefallen wir uns, denn für einen waschechten Pfadfinder gibt es wohl keinen schöneren Platz für dieses Ereignis, als den größten zusammenhängenden Wald Deutschlands 🙂
Da wir am Sonntag schon relativ zeitig los mussten, haben wir den Abend unter herrlich schönem Sternenhimmel mit Sternschnuppenschauen und Sternbilder suchen ausklingen lassen.

Am Sonntag sind wir wiegesagt zeitig los, schließlich hatten wir noch eine schöne Schlauchboottour auf der Isar geplant. Also Jurte abbauen, Material verladen, Frühstücken, in die Autos verteilen und los Richtung Bad Tölz. Nachdem wir vor Ort Brotzeit gemacht haben, die Schlauchboote aufgepumpt  und alle ihre Schwimmwesten angezogen haben, sind wir nach einer Einweisung von Kapitän Winnie (Danke nochmal vielmals!) auch schon auf die Boote und flussabwärts, jeder mit seinem Ruder in der Hand… zumindest die meiste Zeit, gell Chrissi 😉
Neben entspannendem dahintreiben waren auch ein paar wildere Stellen dabei (Cool!), die wir aber wirklich ansehnlich gemeistert haben, selbst wenn sich die Kapitäne von Boot 2 („Die blutigen Amateure“) manchmal im Kreis gedreht haben… natürlich absichtlicht… räusper…
Weil auch am Sonntag das Wetter schön und heiß war, haben wir irgendwann keine tiefe Stelle mehr ausgelassen um eine ausgiebige Runde im (wirklich) erfrischendem Isarwasser zu schwimmen. Winnie hat auch an einer tollen Stelle zum treiben lassen mit Schwimmweste angehalten. Spaß der Extraklasse! Die letzte Strecke durften wir dann auch öfter mal das Schlauchboot wegen fehlender Wasserhöhe tragen, aber das tat dem tollen Tag auch kein Abbruch.

Insgesamt ein wirklich sehr cooler Saisonabschluss, ich würde beinahe behaupten der coolste Saisonabschluss der Silberfüchse Generation 3 🙂

So, jetzt wünschen wir euch eine schöne Sommerpause, viel Spaß, viel Sonne, viele tolle Erlebnisse. Und wer weiß, vielleicht sehen wir uns ja trotz Pause in den Sommerferien 🙂

Danke für die tolle Zeit, eure Gruppenleiter

Von Adrian

Stewa 2013

So, jetzt haben wir euch lang genug auf die Folter gespannt, hier der Post für die Stewa 2013, der kältesten Stewa die je stattgefunden hat! 🙂

Anfangslager: Vom Regen zum Sonnenschein

Stau: Wie es scheint der obligatorische STEWA Anfang.
Doch irgendwann sind wir dann doch angekommen- dieses Jahr in Bergmatting im Südwesten von Regensburg. Leider setzte auch pünktlich mit unserer Ankunft der Regen ein und wir durften schon mal proben, was wir dann am Abschlusslager noch des Öfteren machen mussten: Im Regen Schwarzzelte auf- bzw. abbauen.
Nach einer etwas chaotischen ersten Nacht bei Dauerregen und provisorisch gebauten „Innenzelten“ in der Jurte (Danke Mücke) kam dann der Sabbat mit strahlendem Sonnenschein!
Der Tag wurde dann auch ordentlich genossen- allen voran von der lieben Lea die an dem Tag Geburtstag feiern durfte! Bei Fußball, Völkerball, Sonnenbaden, Kuchen essen, Anfacht und Geländespiel ging der Tag super schnell vorbei und wurde Abends gemütlich am Lagerfeuer mit Gitarre und Stockbrot abgeschlossen. Mehr pfadfinderische Gemütlichkeit geht nicht. Hätten wir geahnt was uns noch bevorstehen würde- wir hätten das warme Wetter bestimmt noch mehr genossen….

von Doro

 

Wanderung: Nur die harten kommen in den Garten

Am Sonntag haben wir dann nach einem relativ straffen Zeitplan zusammengepackt. Unsere Rucksäcke, unser Material und natürlich auch unsere Zelte. Danach noch das Gruppengepäck verteilt und die am schlimmsten gepackten Rucksäcke nochmal etwas umstrukturiert 😉 Gleich danach den Platz abgegangen, um alle Hinterlassenschaften auch wirklich mitzunehmen, schließlich hinterlässt ein echter Pfadfinder einen Platz sauberer als er ihn vorgefunden hat. Nach dem Verabschieden ging´s dann gleich los, der Ted war unser Kartenmann, danke für die tolle Strecke schon am ersten Tag, die ging nämlich Querfeld… nein, Querwaldein über Stock und Stein (War aber wirklich cool, danke Ted!). Da mussten Bäume unter- 0der überquert werden und, da wir durch ein Moorgebiet gelaufen sind, von Insel zu Insel gesprungen werden, natürlich mit bis zu 25kg Gepäck auf dem Rücken. Charly hat sich um einen Schlafplatz gekümmert, nichts besonderes, aber wir wurden nicht nass. Geregnet hat es übrigens ab diesem Tag beinahe durchgehend. Am Abend gabs dann lecker Ravioli, davor einen „Wer öffnet am kreativsten die Raviolidose – Wettbewerb“. Auch eine Andacht gab es, wie jeden Abend. Thema jeder Andacht war dabei „Wunder“.

Montag morgen, im normalen Alltag wie auch auf Stewas teilweise ein eher unerfreulicher Tag, standen wir zwar mit Sonne aber auch einem ziemlich kalten Wind auf. Es wurde schnell gefrühstückt und, kurz bevor wir weitergehen wollten, noch lange Zecken, Druckstellen und vorallem Blasen versorgt, ohne gehts halt nicht. Die Wanderung an diesem Tag war was für echte Pfadfinder. Knapp 20 Kilometer haben wir auf unser, teils schon angeschlagenes Gestell gewandert. Wetter war meistens gut, wenn auch windig. Nach einer ausgedehnten und sehr entspannenden Mittagspause bei Sonnenschein haben wir uns dann in zwei Gruppen aufgeteilt. Team „Schnell“ und Team „Lichtgeschwindigkeit“… oder so 😉 Das schnellere Team hat den gemächlicheren dabei via Waldläuferzeichen den Weg zum ersehnten Ziel geleitet, dass dann sogar noch eine Ortschaft weiter als abgemacht lag: Auf einem wunderschönen, großen, sauberen Bauernhof! Wir hatten nicht nur den Luxus von einem weichen Bett auf dem Heuboden, nein, auch warmes Wasser zum Outdoorduschen, Holz zum Kochen, Tiere zum streicheln und frischen Biosalat zum Abendessen. Lecker Kuskus! Nach dem sich alle frisch gemacht haben, wir lecker essen durften (DANKE LENA!!!) und wir unser gemeinsames Abendprogramm mit Singen und Andacht hatten, haben wir uns alle auf einen warmen Schlafsack gefreut (oder hat jemand gefroren?)

Dienstag: Am nächsten Morgen wurden wir mit etwas Sonne und guter, frischer warmer Milch geweckt. Gleiches Prozedere wie jeden morgen, mit der Ausnahme dass Charly, Mücke und Martin Charly´s Auto vom Anfangslagerplatz geholt haben, da die Füße von den beiden gnädigen Herren dann wohl doch schlimmeren Zustands waren als gedacht. Tagesleitung hatte an diesem Tag die Franzi, die dann gleich mal entschieden hat: Nach der Tortur gestern gehen wir es heute mal langsamer an… beziehungsweise weniger, uns so waren wir schon am frühen Nachmittag beim nächsten Luxusbauern. Entspannen, gemeinsames Singen (sogar mit einer anderen Pfadigruppe die auch dort campiert hat) und letze Vorbereitungen für die Aufnahme waren dabei das Nachmittagsprogramm, leider hat es geregnet, aber an dieses Weter hatten wir uns nun auch schon gewöhnt. Die nette Bauernfamilie hat unsern Schlafplatz dann mit einem großen Strohballen etwas gepolstert. Der Dienstagabend ist dann etwas anders abgelaufen als die Tage zuvor, die Andacht wurde zu zweit von Franzi und Adrian gehalten und wir durften eine Aufnahme in unsere Gruppe feiern: Lieber Chrissi, lieber Tuki (kleiner Lukas), herzlich Willkommen bei den Silberfüchsen und in der weltweiten Familie der Pfadfinder! Aber das war nicht das einzige Highlight an diesem Abend. Einige Mutige, die sogenannte FischForce (Was für ein toller Name!) zog los und ging auf Wimpelklau, sogar ohne Gruppenleiter. Unser Mädelsteam zog mit Mücke los. Team FischForce hat (laut eigenen Aussagen) wohl einige Gruppen gefunden, Wimpel haben sie allerdings keinen mitgebracht. Die Mädels wären dafür fast mit einem ergatterten Kanu aufgetaucht, warum ein Kanu, das weiß bis heute niemand… (Am besten die Geschichte selbst erzählen lassen ^^)

Mittwoch morgen: Nach einer aufregenden (wir hatten Besuch von anderen Pfadis, keiner von uns Schnarchzapfen hat es bemerkt) und mehr oder weniger langen Nacht (Team Fisch Force und Team Mädels sind schließlich noch ganz schön rumgekommen) ging es am nächste Tag dann schon zum Anfangslager. Wieder warme Milch (oder leckeren Kaba) zum Frühstück, zusammenpacken, verabschieden und loslaufen. Wetter war wie immer, bescheiden. Charly und Adrian sind mit dem Auto los und haben (nicht gänzlich erfolgreich) versucht etwas Vorsprung zu bekommen um den (Material-)Bus zu holen, während alle anderen Silberfüchse endlich das Ziel erreicht haben: Das Abschlusslager 2013 in Breitenbrunn!

von Adrian

 

Abschlusslager: Wetterprognose anstrengend, Laune heiter 🙂

Am Abschlusslager angekommen und eingepackt in unsere feschen Regenoutfits, wollten wir sofort mit dem Aufbau loslegen. Aber wegen den üblichen (Auto vom Anfangslager holen) und unüblichen (neue Jurte noch bezahlen) Verzögerungen mussten wir erstmal warten und ließen uns in der Zwischenzeit das Brot aus dem Steinofen schmecken. Dann ging’s endlich los mit „erstmal Zelte aufbau’n“ mitten im Regen… Und die neue Jurte bereitete uns ehrlich gesagt bei ihrem ersten Aufbau mit dem Knüpfen nicht allzu viel Freude (die Schildkröten schwimmen nämlich fatalerweise hin wo sie wollen!). Dafür stand im Anschluss die Alte umso schneller und wir freuten uns alle auf’s Duschen! Doch zu unserem Schreck stellte sich heraus, dass das mit der Warmwasserversorgung in Breitenbrunn nicht ganz so ideal klappt… Das hieß dann wohl: Kalte Dusche 🙂 und zwar das ganze Abschlusslager lang (außer in SEHR glücklichen Momenten), bei gefühlten 5 °C Außentemperatur. Ihr wisst ja: „Was uns nicht umbringt macht uns nur härter“ 😉

Charly und Janike verließen uns leider nach dem Aufbau und pünktlich um 19:30 Uhr läutete dann die Musik aus dem nahen Großzelt den Eröffnungsabend ein. Das obligatorische Vorstellen der einzelnen Gruppen fiel diesmal aus, dafür durften wir den Bad Aiblinger Wimpel eine Runde spazieren tragen. Hatte auch was 🙂 Anspiel und Predigt handelten dieses Jahr von Josef und seinen Brüdern. Dem Theaterteam gelang alles wieder sehr gut und sie bereicherten unsere Abende im Großzelt. Wer die Geschichte daheim nachlesen will: 1.Mose 37 – 46.

Nach dem Großzelt waren wir dann sehr froh, die neue Jurte als trockenen Aufenthaltsraum zu haben und weihten sie mit einem schönen Lagerfeuer ein. Während des gesamten Abschlusslagers waren wir (auf Grund des Wetters) wirklich sehr glücklich und dankbar dieses Zelt zu haben und nutzen zu können. An dieser Stelle also noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle unsere Spender!!

Donnerstag:

Frühmorgens raus aus den (mehr oder weniger warmen) Schlafsäcken, einmummeln in vier Kleidungsschichten und gleich ein Feuer anzünden. So kalt war’s noch nie auf einer SteWa (vergessen all die Sonnenstrahlen die wir während der Wanderung hatten)… Aber wir ließen uns nicht unterkriegen, machten brav bei ein paar Workshops mit und das Abschlusslager unsicher. Nachmittags standen dann die Sportturniere auf dem Programm und wir nahmen (erfreulicherweise ganz ohne Regen) am Völkerballturnier teil. Spaß gemacht hat es schon, gewonnen haben wir nicht. Aber wir üben einfach weiter 🙂

Zum Abendessen hatten wir dann doch noch ein Highlight! Essenausteilen! Immer wieder herrlich dabei den wartenden Pfadfinderlein Bildung aufzuzwängen, Fragen zu stellen und sie zum Gemüse essen zu motivieren 🙂 Silberfüchse ihr macht das Weltklasse!! Das Küchengroßabwaschchaos konnten wir auch meistern und die Küchendamen hatten sogar lobende Worte für uns (Anm. von Adrian: DIE LIEBEN UNS!). Wir ließen uns dann nach dem Abendprogramm im Großzelt noch Stockbrot in unserer Jurte schmecken.

Auch am Donnerstag verließen uns leider wieder zwei Gruppenmitglieder: Annika und Rabea traten den Heimweg an. Nächstes Jahr kommt ihr dann die ganze SteWa mit…

Freitag:

Kälte (wenigstens schneit es nicht wie in BaWü) und Matsch hinderten uns daran, am Geländespiel teilzunehmen – nein! Natürlich nicht! – aber da es das gleiche Geländespiel wie auf dem OLaF war, wollten wir keinen Vorteil dadurch haben (hahaha) und nahmen aus Motivationsmangel nicht daran teil… War aber auch nicht weiter schlimm, denn Team „Aufräumos“ startete durch und den ganzen Vormittag gab es „Holzos hackos“ und „sauber machos“. Am Ende sah alles tiptop (grandiosos!!) aus und wir konnten ganz entspannt Essen austeilen, am Feuer chillen und dem Wetter trotzen. Zwei von uns betreuten auch den ganzen Tag noch vorbildlich die Geländespielstation. (Anm. von Adrian: An diesem Tag waren wir alle so richtig Stolz auf euch!)

Zu späterer Stunde, nach dem Großzelt, durften wir es uns dann noch bei Bad Aibling gutgehn lassen und bekamen dort Pfannenkuchen. Ein schöner Abend!

Samstag:

Sabbat Früh waren wir dann mit Frühstück austeilen dran (wir konnten also 10 Minuten länger wertvollen Schlaf sammeln…) und erfreuten dann alle mit den leckeren Brezen. Nach getaner „Arbeit“ ging es dann zum Gottesdienst mit anschließender Taufe. Da es an diesem grau-in-grau-Tag immer noch nicht wärmer war, verkrochen sich viele nach dem Mittagessen wieder in ihre Schlafsäcke, bis es um 15 Uhr EIS gab. Naja, man kann nie genug davon essen, egal wann! Wir ließen es uns jedenfalls schmecken und machten es uns weiterhin gemütlich! Was dann kam? Hmmmmmm, ich sag nur Madenalarm… Aaaaaahhhhhhhh….

Abends konnten es dann viele nicht mehr erwarten… Erst Lagerabschluss und viele Lieder singen (bessergesagt: gröhlen) und dann: das Championleague-Finale auf der Leinwand im Großzelt. Ein Grund zur Freude, ein schöner Ausklang 🙂 gut dass Bayern gewonnen hat!

Sonntag:

Ein letztes Mal frühmorgens aufstehn, der Regen prasselt schon auf das Jurtendach. Das war dann kein freudiger Abbau, wie man sich wahrscheinlich denken kann. Triefende Schwarzzelte, nasse Planen und alles was wir sonst noch so haben einfach ins Auto packen und auf baldigen Sonnenschein hoffen, war unsere Devise. Ging aber zumindest relativ flott (wir Fleißigen!!), so dass wir noch beim Palettenttragen im Großzelt helfen konnten (ein letzter Kraftakt), wo wir schon unsere Allgemeinaufgabe Großzeltabbau „leider“ wegen dem Regen nicht machen konnten. Nach einer Runde Gruppenkuscheln ging’s dann für die meisten mit Schuttlebus und Zug nach Hause. Gerüchten zu Folge mussten sich andere Passagiere wegen dem SteWa-Geruch umsetzten 😉 So soll’s doch sein!!

 

Danke für die tolle Zeit bei der kältesten SteWa aller Zeiten! Bis bald!

von Franzi

 

Fazit: Danke für diese tolle, kalte, erfahrungsreiche, lustige,epische, anstrengende und einzigartige Stewa 2013! Spätestens jetzt wissen alle: Die Silberfüchse gehen gemeinsam durch dick und dünn, durch kalt und warm und durch nass und trocken! Wir sind stolz auf euch, eure Gruppenleiter 🙂

…Stewa 2014, wir kommen!

Stewa Vorbereitung :)

So, kurz und knackig, die letzen beiden Pfadistunden haben wir hauptsächlich damit verbracht, uns auf die Stewa vorzubereiten. Geistig und Körperlich, versteht sich 😉

Am Samstag den 27. April haben wir ein ordentliches Völkerballtraining auf die Beine gestellt. Wurftraining und ein gruppeninternes Match waren angesagt. Viel Schweiß und viel Spaß!

Letzte Gruppenstunde haben wir dann noch eine Probewanderung von unserer Gemeinde bis zur Mariensäule Grafing gemacht. Natürlich, um auch aufs schlimmste vorbereitet zu sein, bei Regen und Wind. Alle sind heil angekommen und auch wieder zurück, Glück wer einen Poncho (oder auch ein eher unpfadfinderhaftes Hilfsmittel, den Regenschirm) dabei hatte und wusste sich diesen richtig anzuziehen… lieber Jonas 😀

Insgesamt allgemeine große Vorfreude! Verfeinert durch den Fakt, dass kommende Stewa unser erstes Abschlusslager mit zwei Jurten sein wird! Herzlichen Dank an alle Spender!!! Danke danke danke! 🙂

So, der nächste Eintrag wird dann wieder etwas länger und spannender. Ich freu mich!

Von Adrian

 

Das Wandern ist des Pfadi´s Lust!

Zur Pfadfinderwanderung ging es diesmal mit Verstärkung, und reichlich spät. Da wir dieses Mal viele Leute waren hat die Mücke Verstärkung auf vier Rädern angeschafft und mit von der Partie waren (HIER BITTE NAMEN EINFÜGEN ADRIAN!). Unser Ziel an diesem recht sonnigen Samstag Nachmittag: Der Heuberg bei Nußdorf am Inn, eine gute Autostunde von Grafing entfernt. Bei schönen Wandertemperaturen machten wir uns auf den, von Anfang an sehr verschneiten, aber mit Wanderschuhen recht gut begehbaren Weg zu einem Plato unterhalb des eigentlichen Heubergs. Dort machten wir bis zum Sonnenuntergang Pause und kehrten anschließend bei einem Wirt ein. Dort aßen wir Suppe oder Brot und hielten unsere Andacht zu einem, dank iPhone-App, zufälligem Bibeltext. Der Abstieg begann dann kurz nach Acht im Dunkeln und mit Stirnlampe um nicht auszurutschen. Doch wie schon bei der STEWA 2012 gingen einige Jungs voraus und trennten sich von der Gruppe, sodass daraus resultierte, dass sie auf den falschen Weg abgebogen sind. Am Ende fanden die beiden Hälften jedoch doch noch zusammen und so waren gegen halb Elf Abends alle wieder wohlbehalten Zuhause.

Von Martin

 

Die Namen von den Freunden von Mückes Mama weiß ich leider auch nicht, deshalb hab ich diese tolle Klammer einfach so stehen gelassen 😉

Cool wars, toller Tag, tolles Wetter, gute Stimmung, tolle Bilder! 🙂

 

Der Stoff aus dem die Träume sind…

…in unserem Fall sind das die Anmeldung, AGB´s und Zahlungshinweise sowie die Sack- und Packliste für die Stewa 2013! Ich glaube die Vorfreude hat uns alle schon gepackt, bald heißt es wieder: „Auf geht´s, packmas wieder, Rucksäcke rauf!!!“  😀

Und hier die Dokumente als PDF

Anmeldung 2013

Sack & Packliste 2013

Zahlungshinweis & Teilnahmeregelung 2013

Achtung, bitte auf die geänderten AGB´s sowie den Anmeldeschluss (30. April) achten!

Wir sehen uns!

Eine Hand voll Erde – Viele Hände voll Schnee

Gründonnerstag, morgens früh 6 Uhr, endlich geht’s mal wieder auf ein Lager. Unser Ziel diesmal: Friedensau (gute 600 Kilometer fern der Heimat), um dort mit anderen Pfadigruppen aus ganz Deutschland die Ostertage verbringen zu können. Mit zwei vollgepackten Bussen machen wir uns auf den langen Weg (an dieser Stelle nochmal ein riesiges Dankeschön an die Familien Weinheimer und Obermayer, die uns mit ihren Autos diese Fahrt erst ermöglicht haben!!) und kommen ratzfatz an unserm Ziel an. Das ist auch nötig, denn für die nächsten Tage können wir uns an kalte Temperaturen und Schnee gewöhnen… Und gegen die Schneedecke hilft nur eins: Schneeschaufeln und Schneerechen! Los geht’s 🙂 Um sonst gegen die Minusgrade anzukommen, hilft am besten: Bewegung;  da ist das Jurte aufbauen, Heringe im gefrorenen Boden versenken, Autos auspacken, Kisten schleppen, Brennholz und Feuer machen, gerade recht um warm zu werden. Alles klappt problemlos und pünktlich zur Abendessenzeit stehen Nudeln und Tee bereit. So muss Lagerleben sein!

Abends dürfen wir dann zum ersten Mal in die „Eventscheune“, die wir im Laufe des OLaFs sehr lieb gewonnen haben, da wir uns dort zweimal am Tag auspacken und aufwärmen konnten 🙂 Großes Lob hier an den Erfinder der Fußbodenheizung, der uns auch ermöglicht Deutschlands (Woll)Sockenmode sehr detailliert kennenzulernen…

Karfreitag, morgens früh 8 Uhr, zehn Zentimeter Neuschnee. Schnell einheizen und die Jurte neu abspannen, damit das Schmelzwasser ablaufen kann, das sind ja mal ganz neue Erfahrungen… Dann lecker Frühstück, Eventscheune mit anschließender Morgengymnastik und ein gemütlicher Vormittag mit Brennholz machen und Zeug sortieren (der erste Programmpunkt ist leider witterungsbedingt gleich mal ausgefallen). Nach dem Mittagessen dann die erste Runde Workshops, Basteln, Erste Hilfe und „how to shit in the woods“ stehen bei uns auf dem Programm und der ein oder andere lernt dabei auch gleich mal nette neue Bekannte kennen 😉 Das Abendprogramm zieht sich dann leider etwas in die Länge, was aber letztendlich auch nur dazu führt, dass wir uns nach einer schönen Zeit mit Stockbrot am Lagerfeuer später in unsere Schlafsäcke legen… Manche nutzen auch noch das hervorragende Nachtduschangebot (merk dir das Jonas B., zu dieser Uhrzeiten ist das Wasser warm!) in den gemütlich beheizten Sanitärhäusern.

Sabbat, morgens früh 9 Uhr, tatsächlich ein paar Sonnenstrahlen, aber die verschwinden bald wieder im Grau. Das kriechen aus dem Schlafsack, rein in die teilweise eisigen Klamotten, jeden Tag eine Tortur, die man daheim bestimmt am allerwenigsten vermisst! Aber wenn man dann mal in seinen 5 Schichten eingepackt am warmen Feuer sitzt und ordentlich angeraucht wird, kann man sich gar nichts schöneres mehr vorstellen! Kurzer Gottesdienst am Vormittag, zu Mittag lecker„Heuhaufen“ und am Nachmittag Gestalten mit Ton bei den beheizten Außenwaschbecken. Dazwischen immer viel Zeit mit Gruppen und netten Leuten ins Gespräch zu kommen, bei anderen was zu Essen abzustauben oder auszuprobieren wie es sich anfühlt mit steifgefrorenen Fingern Völkerball zu spielen… Abends wird dann nach etwas Startschwierigkeiten das große Osterfeuer angezündet, wir bleiben aber nicht ewig im kalten Freien, sondern bekommen in unserer Jurte noch Pfannenkuchen zubereitet… Danke an Lena für die allzeit wunderbare Verköstigung!

Ostersonntag, morgens früh nach der Zeitumstellung. Uns fehlt eine Stunde Schlaf. Ansonsten haben wir leichtes Tauwetter und freuen uns darüber, wie warm einem eigentlich 5 Grad vorkommen können. Ein Schokoosterhase wartet nach der Eventscheune auf jeden uns, dann geht’s nochmal zu einer zweiten, gelungenen Runde Workshops, diesmal mit Basteln, Morsen und auch Schnitzen. Im Anschluss ans Mittagessen geht’s beim Geländespiel zur Sache, nur ¾ eurer Mädels lassen Euch im Stich und veranstalten eine phänomnomenale Essensversuchschlacht (wir nennen es mal nicht Orgie) bei bester Gesellschaft in der Jurte 😉 Als Gutenachtgoodie nach einem kurzweiligen Bunten Abend gibt’s noch ne Runde Pudding, auch sehr lecker und wir lassen den Abend ganz entspannt ausklingen!

Ostermontag, morgens früh 7 Uhr, Eiseskälte, die Vögel zwitschern, die Sonne scheint. Heute besonders früh aufstehn, denn der Abbau steht an. Und: es läuft wie am Schnürchen! Alle helfen mit und nach der Eventscheune und dem Verabschieden bei allen liebgewonnenen Menschen wären wir eigentlich abfahrtsbereit… Wären… Wäre da nicht die Gemeinschaftsaufgabe… Aber die wird getauscht und dann wuseln wir beim Brennholzschlichten im Sonnenschein wie eine Ameisenkolonie und kommen zeitig los, um uns mit vielen anderen im Stau auf den Weg zurück in den Süden zu machen… Und in der Dunkelheit müde, glücklich und natürlich ordentlich nach Rauch duftend dort anzukommen 🙂

So fühlt sich also Wintercampen im Schnee an… Alles halb so schlimm, an Mützen als Dauerbegleiter gewöhnt man sich sehr schnell 🙂

Osterlager Friedensau, wer das nicht kennt hat superviel verpennt, genau!!

Leute, es war wirklich eine Mordsgaudi mit Euch!!

Kapitän Bernhard Silberfuchs ist seiner Wilden 13 sehr dankbar für diese unvergesslichen Tage und freut sich schon narrisch auf’s nächste Lager!! (Anmerkung der Redaktion: Die Stewa steht schon bald vor der Tür :))

Ach, wie die Zeit vergeht…

Schon wieder ein paar Wochen und zwei Gruppenstunden ins Land gegangen und immer noch kein Blog-Eintrag, heijeijei, das wird jetzt schnell nachgeholt!

Zunächst haben wir uns am 2. März getroffen, diese Gruppenstunde stand ganz unter dem Motto „Wer friert verliert“ 🙂 Wir haben uns sehr ausführlich darüber unterhalten, mit welcher Ausrüstung und welchem Material wir uns optimal vor der Kälte schützen können und wo es Unterschiede zu beachten gibt. Phase II folgt: Am OLaF wird nächste Woche der Praxistest gestartet! Wir hoffen ihr habt gut aufgepasst und die vielen wichtigen Tipps im Kopf behalten, ansonsten hilft wohl nur noch Gruppenkuscheln 😉 Nach den vielen Gedanken an frostige Temperaturen, gab es noch ein Kapitel aus „Momo“ zu hören, das uns zum Nachdenken anregte. Nur das draußen sein fehlte an diesem Nachmittag…

Im Anschluss an die Gruppenstunde fuhren einige wenige (wie schade!) noch auf den Markt der Möglichkeiten nach München, eine kurzweilige Talentshow. Ein Auto, viel Spaß, viele Leute und tolle Auftritte (zum Beispiel den einer bekannten Breakdancegruppe). Sogar unser Charly hat etwas zum Abend beigetragen. Nach dem Markt der Möglichkeiten haben wir natürlich noch kurz beim Maci gehalten und dort die Wasserburgen Pfadinder und Jugend getroffen. Insgesamt ein sehr gelungener Abend.

Letzte Gruppenstunde war dann wieder mehr Action angesagt! Nachdem die restlichen Infos zum Osterlager rausgerückt wurden und der Abfahrtszeitpunkt heftig diskutiert wurde („ich kann doch nicht so früh aufstehn! wieso denn?“), hielt der Charly eine kurze Andacht und dann machten wir uns bei Sonnenschein auf den Weg in den Wald…

Beim Geländespiel hätte ein wenig taktisches Geschick bewiesen werden können, was aber kaum der Fall war 🙂 Somit war es das übliche durch’s Dickicht schleichen, vor der gegnerischen Mannschaft davonlaufen und deren Lager versuchen zu plündern, dass wir alle kennen und lieben. Hat Spaß gemacht… Es waren diesmal (trotz fehlendem Adrian-Taxi aus Steinhöring) fast alle von euch da, was das Spiel recht munter und die Gruppenstunde kurzweilig gemacht haben, danke dafür!!

So, dann hoffen wir mal alle gemeinsam auf einen Frühlingseinbruch an Ostern und viele wärmende Sonnenstrahlen auf dem OLaF! Falls nicht, kann ich Euch soweit beruhigen, dass wir zumindest gutes Essen haben werden, was die Moral schon mal erheitern sollte 😉

Bis bald, wir freun uns!!

Schlittenpartie ohne Hals- und Beinbruch…

Letzte Woche trafen wir uns wegen den Faschingsferien ausnahmsweise an einem Donnerstag zur Gruppenstunde.

Weil immer noch schöner Schnee lag, beschlossen wir kurzerhand den eigentlich geplanten Filmdreh auf Sommer zu verlegen und anstattdessen die winterlichen Bedingungen zum Schlittenfahren zu nutzen!

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und spätnachmittäglich Sonnenstrahlen machten wir uns also auf zum nahegelegenen Schlittenberg. Wir vergnügten uns am oberen Steilhang und die Zeit verging wie im Flug. Auch der ein oder andere Ausflug in den holprigen Acker tat dem Spaß keinen Abbruch…

Als wir nach 2 Stunden alle genug vom ständigen Rauf und Runter hatten, beschlossen wir uns auf den Weg zurück zur Gemeinde zu machen und dort den Tag gemeinsam und ganz gemütlich ausklingen zu lassen.

Doch wie sollte es anders sein? Die berühmt-berüchtigte letzte Abfahrt (wohlgemerkt im unteren Flachstück!) durchkreuzte unseren Plan… Den genauen Unfallhergang müsst ihr euch wohl von jemand anderem beschreiben lassen, aber es endete sehr schmerzhaft für den armen Jonas mit einem gebrochenen Handgelenk und einem Notarzteinsatz, um ihn ins Ebersberger Krankenhaus zu befördern 😦

An dieser Stelle noch einmal gute und ganz schnelle Besserung an dich!!

Für alle anderen ging es dann ein wenig geschockt zurück zur Gemeinde, wo wir uns noch Kekse, Ferrero Küsschen (es war schließlich Valentinstag…) und Tee schmecken ließen und die Runde dann langsam auflösten.

Wir hoffen die Gruppenstunde hat euch trotz allem Spaß gemacht und freun uns schon auf die nächste 🙂

Bitte vergesst nicht, euch diese Woche für’s OLaF anzumelden!!